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Teddybären fliegen mit

17.03.2016

Rettungsteddys fliegen jetzt

Deutsche Teddy-Stiftung Esens zu Gast bei NHC

 

Emden / Esens. Sie tragen Namen wie Brauni, Zorro oder Knuddel und sie  sind flauschig, weich und kuschlig. Die kleinen Bären der Deutschen Teddy-Stiftung Esens trösten schon seit langer Zeit Kinder, die sich in einer Notlage befinden. Verschenkt werden sie bei einer Erstversorgung von Rettungskräften wie Polizei oder Feuerwehr. „Jetzt werden unsere Teddys auch fliegen“, freut sich Erich Braams. Der stellvertretende Vorsitzende der Teddy-Stiftung überreichte der Northern HeliCopter GmbH in Emden unlängst 100 plüschige Stofftiere, die von Anja Frerichs gespendet wurden. Sie betreibt in Esens die Firma „Frerichs Medizinprodukte“.

„Wir fliegen mit unserem Ambulanzhubschrauber Patienten von den ostfriesischen Inseln zu den Festlandkrankenhäusern und häufig sind Kinder dabei“, sagt NHC-Betriebsleiter Herbert Janssen. Die kleinen Plüschtiere sind häufig hilfreich, wenn es darum geht, schnell Vertrauen aufzubauen. Die Freude über den Nachschub an Rettungsteddys ist groß bei NHC. „Die Teddys heißen bei uns Hubschrau-Bär“, schmunzelt Notfallsanitäter Piet Wübker, der das tröstende Spielzeug gerne seinen kleinen Patienten überreicht.

Der Kontakt zur Deutschen Teddy-Stiftung ist über Herbert Janssen zustande gekommen. Er ist, ebenso wie Anja Frerichs, schon seit vielen Jahren im Rettungswesen tätig. „Da kennt man sich auch untereinander“, sagt er. Nach ihrer 17-jährigen Tätigkeit im Rettungswesen hat sich Anja Frerichs im Januar 2014 mit dem Handel und Vertrieb von Medizinprodukten selbstständig gemacht. Seitdem gehört auch NHC zu ihren Kunden. „Außerdem fühlen wir uns als Esenser der Stiftung verbunden“,  berichtet der Betriebsleiter.

Erich Braams freut sich einmal mehr darüber, dass die Idee der Teddy-Stiftung weitergetragen wird. „Im Gründungsjahr 1998 haben wir noch 1000 Teddys verteilt, mittlerweile sind es jährlich 22 000 Tröstebären bundesweit“, sagt der stellvertretende Vorsitzende. Seit Stiftungsgründung haben bundes- und europaweit mehr als 200 000 der flauschigen Stofftiere Kinder in Notlagen getröstet. Das sei ein schöner Erfolg, so Braams.

BU: Notfallsanitäter Piet Wübker (links) und Betriebsleiter Herbert Janssen (rechts) freuen sich über die Bären der Teddy-Stiftung, die deren Stellvertreter Erich Braams (2. V. l.)  mitgebracht hat. Gespendet wurden sie von der Esener Unternehmerin Anja Frerichs.                                                                                         Foto: Marion Bubolz